Nächste Stufe berechnen
Entgeltgruppe und Stufe stehen auf deiner Entgeltabrechnung. Tabelle 2026, gültig 1. Mai 2026 bis 31. März 2027.
Unterbrechung eintragen (z. B. Elternzeit)
Elternzeit, Pflegezeit oder Krankheit über 39 Wochen hemmen die Stufenlaufzeit und verschieben alle Aufstiege nach hinten. Erholungsurlaub und kürzere Krankheit zählen normal mit und gehören nicht hierher.
Netto grob schätzen (optional)
Grobe Näherung auf Basis des Einkommensteuertarifs 2025 und typischer Sozialversicherungssätze, ohne Jahressonderzahlung und Freibeträge. Kein Ersatz für einen Lohnsteuerrechner.
Inoffizieller Rechner ohne Gewähr. Verbindlich ist allein die Entgeltabrechnung deines Arbeitgebers.
Wie funktioniert der Stufenaufstieg im TVöD?
Jede Entgeltgruppe im TVöD hat bis zu sechs Stufen. Mit jeder Stufe steigt das Tabellenentgelt, ganz ohne Beförderung oder Höhergruppierung. Der Aufstieg in die nächste Stufe erfolgt automatisch, sobald die vorgeschriebene Zeit ununterbrochener Tätigkeit in der aktuellen Stufe erfüllt ist (§ 16 TVöD). Er wirkt auf den Ersten des Monats zurück, in dem die Stufenlaufzeit voll wird.
Stufenlaufzeiten im TVöD (Entgeltgruppen 2 bis 15)
| Aufstieg | Erforderliche Zeit in der Stufe | Gesamt ab Stufe 1 |
|---|---|---|
| Stufe 1 zu Stufe 2 | 1 Jahr | 1 Jahr |
| Stufe 2 zu Stufe 3 | 2 Jahre | 3 Jahre |
| Stufe 3 zu Stufe 4 | 3 Jahre | 6 Jahre |
| Stufe 4 zu Stufe 5 | 4 Jahre | 10 Jahre |
| Stufe 5 zu Stufe 6 | 5 Jahre | 15 Jahre |
Sonderfall Entgeltgruppe 1: Sie umfasst nur die Stufen 2 bis 6, jeder Aufstieg erfolgt dort nach 4 Jahren. Für die Überleitungsgruppen E2Ü und E15Ü gelten Sonderregeln aus dem TVÜ, der Rechner verwendet dort näherungsweise die Standardlaufzeiten.
Was verschiebt den Stufenaufstieg?
Erholungsurlaub, Krankheit bis zu 39 Wochen und Schutzfristen nach dem Mutterschutzgesetz zählen wie normale Arbeitszeit mit. Elternzeit, Pflegezeit und Sonderurlaub ohne anerkanntes dienstliches Interesse werden dagegen nicht angerechnet: Sie hemmen die Stufenlaufzeit und verschieben den Aufstieg um genau diese Zeit nach hinten. Details mit Beispielen stehen auf der Seite Stufenaufstieg im TVöD erklärt.
Datenstand
Der Rechner verwendet die Entgelttabellen TVöD VKA und TVöD Bund, gültig vom 1. Mai 2026 bis 31. März 2027 (Erhöhung um 2,8 Prozent gegenüber der Vorperiode). Quellen: offizielle Tabellenentgelte der kommunalen Versorgungskassen sowie die Veröffentlichungen des BMI, abgerufen am 5. Juli 2026.
Ratgeber zu Stufen und Stufenlaufzeit
Häufige Fragen
Wann kommt man in die nächste Stufe im TVöD?
Nach einer festen Zeit ununterbrochener Tätigkeit in der aktuellen Stufe: Stufe 2 nach 1 Jahr, Stufe 3 nach 2 Jahren in Stufe 2, Stufe 4 nach 3 Jahren in Stufe 3, Stufe 5 nach 4 Jahren in Stufe 4, Stufe 6 nach 5 Jahren in Stufe 5. Der Aufstieg wirkt auf den Monatsersten zurück, in dem die Laufzeit voll wird.
Wie lange dauert es bis Stufe 6 im TVöD?
Ohne Unterbrechungen insgesamt 15 Jahre ab Stufe 1 (1 + 2 + 3 + 4 + 5 Jahre). Wer mit Berufserfahrung in Stufe 2 oder 3 einsteigt, erreicht die Endstufe entsprechend früher.
Erfolgt der Stufenaufstieg im TVöD automatisch?
Ja, der Aufstieg erfolgt automatisch mit Erfüllung der Stufenlaufzeit, ein Antrag ist nicht nötig. Bei erheblich überdurchschnittlichen Leistungen kann der Arbeitgeber die Laufzeit verkürzen, bei erheblich unterdurchschnittlichen Leistungen verlängern (§ 17 Abs. 2 TVöD).
Zählt Elternzeit für die Stufenlaufzeit im TVöD?
Nein. Elternzeit wird nicht auf die Stufenlaufzeit angerechnet, sie hemmt die Laufzeit. Der Stufenaufstieg verschiebt sich um die Dauer der Elternzeit nach hinten. Bis zu fünf Jahre Elternzeit sind unschädlich, die bereits erreichte Stufe bleibt erhalten.
Was passiert bei längerer Krankheit mit der Stufenlaufzeit?
Arbeitsunfähigkeit zählt bis zu 39 Wochen wie normale Arbeitszeit mit. Zeiten darüber hinaus werden nicht angerechnet und verschieben den Aufstieg nach hinten.
Gilt der Rechner für TVöD Bund und VKA?
Ja, der Rechner enthält beide Tabellen (gültig 1. Mai 2026 bis 31. März 2027). Die Stufenlaufzeiten sind identisch, die Tabellenwerte unterscheiden sich in einigen Gruppen, vor allem E9a bis E9c und E1.